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Stoffwechselgesundheit: Was ist das? Welche Risiken bestehen?

VERFASST VON EINEM ARZT
Die Stoffwechselgesundheit spielt eine entscheidende Rolle für unseren allgemeinen Gesundheitszustand. In der breiten Öffentlichkeit ist sie aber noch wenig bekannt, obwohl sich ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel über mehrere Jahre hinweg unbemerkt entwickeln kann, bevor es zu schweren Komplikationen kommt. In der Schweiz ist fast die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig oder fettleibig, was einen erheblichen Risikofaktor darstellt.

  • Was ist eine gute Stoffwechselgesundheit?
  • Warnzeichen: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
  • Wie erhält man eine gute Stoffwechselgesundheit?

Stoffwechselgesundheit: Das Wichtigste in Kürze

Dauer und Exposition
Stoffwechselstörungen entwickeln sich oft unbemerkt, manchmal über mehrere Jahre hinweg. Da nur geringe oder gar keine Symptome bemerkbar sind, bleiben sie unbemerkt. Werden diese Ungleichgewichte jedoch rechtzeitig erkannt, können sie bei frühzeitiger Diagnose und einer geeigneten Behandlung rückgängig gemacht werden.
Häufige Symptome
Zu den ersten Warnzeichen können chronische Müdigkeit und Energieverlust, Gewichtszunahme im Bauchbereich, hoher Blutdruck, auffällige Blutzucker- oder Cholesterinwerte sowie ein erhöhter Taillenumfang gehören. Weil keine Schmerzen auftreten, sind regelmässige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig, um die Entwicklung zu nachweislichen Stoffwechselerkrankungen zu verhindern.
Personen mit erhöhtem Risiko
Am stärksten betroffen sind Übergewichtige oder fettleibige Erwachsene, Personen mit Bewegungsmangel, Personen mit familiärer Vorbelastung für Diabetes, Bluthochdruck oder Cholesterin sowie ältere Menschen mit einem verlangsamten Stoffwechsel. Auch eine unausgewogene Ernährung und ein unregelmässiger Lebensstil kann die Gefährdung erhöhen.
Schweregrad
Ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel ist ein wichtiger Risikofaktor für verschiedene schwere chronische Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleber, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten. In der Schweiz ist fast jede zweite erwachsene Person übergewichtig oder fettleibig. Dies ist ein entscheidender Faktor für das Auftreten des metabolischen Syndroms.

Was ist Stoffwechselgesundheit?

Mehrere biologische und physiologische Marker sorgen dafür, dass der Organismus korrekt funktioniert. Bei einer guten Stoffwechselgesundheit stehen sie im Gleichgewicht.Zu diesen Markern gehören:
  • Blutzucker (Zuckerspiegel im Blut)
  • Cholesterin- und Triglyceridspiegel
  • Blutdruck
  • Körpergewicht (namentlich Bauchfett)
  • chronische Entzündungen
Liegen mindestens drei dieser Parameter ausserhalb der Norm, spricht man von einem metabolischen Syndrom. Damit verbunden ist ein erhöhtes Risiko für:
  • Diabetes Typ 2
  • eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
  • eine Leberschädigung (Steatose)
  • renale oder neurologische Störungen
Was sind die Risikofaktoren?
Gewisse Verhaltensweisen oder Veranlagungen begünstigen das Auftreten eines metabolischen Syndroms. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören:
  • Ernährung mit zu viel schnellen Kohlenhydraten, verarbeiteten Lebensmitteln und gesättigten Fetten
  • Sedentarismus (Bewegungsmangel)
  • Übergewicht, abdominale Adipositas
  • familiäre Vorbelastung (Diabetes, Bluthochdruck, Cholesterin)
  • chronischer Stress, Schlafstörungen
  • übermässiger Tabak-, Alkohol-, Salz- oder Zuckerkonsum
Wer ist betroffen?
Ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel kann auftreten bei:
  • übergewichtigen oder fettleibigen Erwachsenen
  • Personen mit einem bewegungsarmen Lebensstil
  • Personen mit familiärer Vorbelastung für Diabetes, Bluthochdruck oder Cholesterin
  • älteren Menschen mit einem zunehmend verlangsamten Stoffwechsel
  • Frauen in den Wechseljahren, deren rückläufiger Östrogenspiegel die Gewichtszunahme im Bauchbereich begünstigt
  • Personen mit einer unausgewogenen Ernährung und einem unregelmässigen Lebensstil

Warnzeichen: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Gewisse Indikatoren sollten Anlass sein, für eine Stoffwechseluntersuchung eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen:
  • Taillenumfang ≥ 88 cm bei Frauen, ≥ 102 cm bei Männern
  • Blutzucker nüchtern ≥ 5.6 mmol/l (≥ 1.10 g/l)
  • Blutdruck ≥ 130/85 mmHg
  • hoher Triglyceridspiegel (≥ 1.50 g/l)
  • zu niedriger HDL-Cholesterinspiegel (< 0.40 g/l bei Männern, < 0.50 g/l bei Frauen)
Bei Übergewicht oder familiärer Vorbelastung wird eine jährliche Vorsorgeuntersuchung empfohlen.

Was tun bei einem metabolischen Ungleichgewicht?

Deutet ein Blutbild auf eine Stoffwechselstörung hin, können in Zusammenarbeit mit Gesundheitsfachleuten verschiedene Massnahmen ergriffen werden:
  • einen Arzttermin für eine umfassende Untersuchung vereinbaren
  • einen Endokrinologen, eine Ernährungsberaterin oder einen Sportcoach konsultieren
  • ein individuelles Programm zusammenstellen: Ernährung, körperliche Betätigung, Schlaf
  • sich bei stark gestörten biologischen Markern in ärztliche Behandlung begeben
  • den Lebensstil schrittweise, aber dauerhaft umstellen
Prävention: Richtiges Verhalten für den Erhalt der Stoffwechselgesundheit
Für ein gutes Stoffwechselgleichgewicht werden einige einfache und nachhaltige Gewohnheiten empfohlen:
  • ausgewogene Ernährung: ballaststoffreich, viel Gemüse und Hülsenfrüchte, wenig Zucker und wenig verarbeitete Lebensmittel
  • regelmässige körperliche Betätigung: täglich mindestens 30 Minuten zügig gehen, Velo fahren, schwimmen oder moderater Sport
  • auf guten Schlaf achten (sieben bis neun Stunden pro Nacht) und Stress bewältigen
  • Gewichtszunahme im Bauchbereich vermeiden (Ziel: stabiler Taillenumfang)
  • bei behandelndem Arzt regelmässig eine Blutuntersuchung durchführen lassen

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